| Jammerlappen Deutschland: Nur 35 Punkte beim Grand Prix |
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| Musik |
| Sonntag, 17. Mai 2009 um 14:15 Uhr |
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Das schockierende Ergebnis des Grand Prix Eurovision de la Chanson (oder EuroVision Song Contest) lässt Deutschland lauthals in den Medien aufheulen. 2009 belegte es nur Platz 20. Für den diesjährigen "Sanges-Grand-Prix" zog Deutschland alle Register und nahm sogar ausländische Künstler mit ins Boot. Musikproduzent Alex C., US-Sänger Oscar Loya und das US-Sahnehäubschen Dita von Teese wollten Europa begeistern - "we're all living in America" lässt grüßen. Doch anstatt Begeisterung erntete die BRD nur lasche 35 Punkte. Nun geht in den Medien die Heulboje um und weint sich bei allen aus. Man spricht sogar davon, dass Deutschland gänzlich aus dem Wettbewerb aussteigen solle und das, obwohl es eines der finanzstärksten Mitgliedsländer der Europäischen Rundfunkunion ist. Um sich die Blamage zu ersparen? Welch eine feige Aktion. Der letzte nennenswerte Erfolg Deutschlands beim Grand Prix brachte Stefan Raab mit seinem "Wadde hadde dudde da?" vor neun Jahren nach Hause: Platz 5! Raabs Schützling Max Mutzke schaffte es dann 2004 auf Platz 8. Nach "Texas Lightning" begann die Talfahrt. Sollte dies ein Zeichen sein, dass sich die deutsche Musiklandschaft generell bzw. kommerziell auf dem falschen Pfad befindet? Stefan Raab mag sich fragen "Was war da denn los?", doch ob Musik-Deutschland nächstes Jahr wirklich nicht mehr mit von der Partie sein wird, sei dahingestellt. Wahre Musiker haben wir viele, leider werden diese von den Medien nicht als massenkonform angesehen ... Germany: Zero Points.
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